Mit anschließendem Gespräch mit Generalprokurator a.D. Dr. Werner Pleischl: Die Gründung der Korruptionsstaatsanwaltschaft
Gerechtigkeit war und ist für Frau Dr.in Maria Berger weit mehr als nur ein Schlagwort. In ihrer langjährigen Karriere – sei es als Mitglied des Europäischen Parlaments, als Teilnehmerin des Europäischen Konvents sowie des Österreich-Konvents, als Justizministerin und als Richterin am Europäischen Gerichtshof – stand stets die Weiterentwicklung und Reform von Staat und Verfassung im Mittelpunkt ihres Wirkens.
In den Jahren 2007 und 2008 bekleidete Maria Berger das Amt der österreichischen Bundesministerin für Justiz. Angestoßen durch die Kritik des Europarats am Umgang der heimischen Justiz mit Korruptionsdelikten initiierte Maria Berger als Justizministerin die Gründung der Korruptionsstaatsanwaltschaft. 2011 wurde das Aufgabengebiet der Behörde um die Ermittlungen in Wirtschaftsstrafsachen erweitert (nunmehr Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft WKStA). Mittlerweile ist die Behörde seit 15 Jahren aktiv und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wahrung von Recht und Ordnung.
Trotz zahlreicher politischer Angriffe, gestützt durch die Boulevardmedien, bleibt die Arbeit der WKStA von großer Bedeutung und trägt maßgeblich dazu bei, dass auch prominente Beschuldigte angemessen zur Verantwortung gezogen werden.
Im Rahmen eines Fachgesprächs zwischen Dr.in Maria Berger (Justizministerin a.D., Richterin am Europäischen Gerichtshof a.D.) und Dr. Werner Pleischl (Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien a.D., Generalprokurator am Obersten Gerichtshof a.D.) wird das beeindruckende Wirken von Maria Berger gewürdigt und in Erinnerung gerufen.
Hard Facts
- Wann: 13.Oktober 2026 um 19:00 Uhr
- Wo: BSA-Generalsekretariat, Franz-Josefs-Kai 3/10, 1010 Wien
- Um Anmeldung wird unter office@bsa.at gebeten.
