BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny auf puls24: Die SPÖ braucht Zusammenhalt und klare politische Antworten

In der aktuellen Ausgabe von Wild umstritten vom 30. September 2026 diskutierte Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Präsident des BSA und ehemaliger Wiener SPÖ-Stadtrat, auf Puls24 über die aktuelle Situation der Sozialdemokratie und die Debatte um den Parteivorsitz.

Mailath-Pokorny warnte davor, die erst vor wenigen Monaten getroffene Wahl Andreas Bablers am Bundesparteitag vorschnell infrage zu stellen. Gleichzeitig sieht er innerhalb der SPÖ großen Gesprächs- und Handlungsbedarf. Für ihn darf die aktuelle Debatte nicht ausschließlich eine Personalfrage sein: Die Partei müsse sich wieder stärker auf ihre politischen Inhalte konzentrieren – von den steigenden Lebenshaltungskosten über den Klimaschutz bis hin zur wirtschaftlichen Entwicklung.

In diesem Zusammenhang sprach sich Mailath-Pokorny für eine möglichst breite Einbindung unterschiedlicher Kräfte innerhalb der SPÖ aus. Auch Gerhard Zeiler und seine wirtschafts- und internationalpolitische Erfahrung sollten aus seiner Sicht konstruktiv eingebunden werden. Entscheidend sei, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, anstatt die Partei erneut in einen internen Machtkampf zu führen.

Zugleich betonte Mailath-Pokorny, dass ein Wechsel an der Parteispitze allein noch keine politische Antwort darstellt. Wer die SPÖ führen wolle, müsse auch klar formulieren, welche politischen Veränderungen angestrebt werden. Sein zentraler Appell: Die SPÖ sollte ihre innerparteilichen Diskussionen vor allem nutzen, um wieder stärker gemeinsam über ihre politischen Ziele und ihre Rolle in Österreich zu sprechen.

Die ganze Diskussion steht hier als Podcast zum Nachhören zur Verfügung.


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