Am 23. April 2026 fand die von der BSA Bundesfachgruppe Medienberufe, Reporter ohne Grenzen und dem Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Uni Wien organisierte Veranstaltung am Institut für Publizistik statt.
Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler fordert seit Längerem eine Kürzung oder Abschaffung von Regierungsinseraten in Boulevardmedien und eine Umwidmung der Mittel für eine höhere, objektive und vor allem an Qualitätskriterien gekoppelte Medienförderung. Eine vom Vizekanzler beim Medienhaus Wien in Auftrag gegebene „Studie zur Reform der Medienförderung in Österreich“ wurde zwei Tage vor der Veranstaltung veröffentlicht. Der Studienautor Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) stellte die Studie vor.
Im Anschluss wurden, moderiert von Fritz Hausjell (Reporter ohne Grenzen), die Ergebnisse der Studie mit Colette Schmidt (Stv. Vorsitzende der Journalistengewerkschaft, Der Standard) und Alexander Warzilek (Geschäftsführer des Presserats) diskutiert.
In der Diskussion wurden die ökonomischen Herausforderungen für Medien und die demokratiepolitische Notwendigkeit einer auf Qualitätskriterien basierenden Förderung von Journalismus betont. Die vorgeschlagenen Förderungen sollen Qualität, unabhängigen Journalismus und Medienvielfalt fördern. Das Papier soll nun Grundlage für Verhandlungen mit ÖVP und NEOS sein.
Die Studie ist unter folgendem Link abrufbar: https://bmwkms.gv.at/studie-journalismusfoerderung
