Am 20. April 2026 nahmen einigen Vertreter:innen der BSA-Fachgruppe Jurist:innen an einer Führung durch die Dauerausstellung „Schaltstelle des Terrors“ teil. Am Standort der Arbeiterkammer Wien befand sich ab 1938 die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“. Von hier aus organisierte die „Zentralstelle“ die Deportation von über 49.000 Männern, Frauen und Kindern aus Wien.
Mit Respekt vor den Opfern wird dabei der Blick auf jene Männer und Frauen gerichtet, die jene Verbrechen ausführten. Die Täter:innen werden ihrer Anonymität entrissen – aber nicht vermenschlicht. Die Historikerin Sophie Lillie und der Künstler Arye Wachsmuth rücken in ihrer Ausstellung in der AK Wien die Täter:innen der NS-Zeit in den Blickpunkt. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr frei zugänglich.
Weitere Informationen zur Ausstellung: Erinnerungsort „Schaltstelle des Terrors“ | Arbeiterkammer Wien
