In der Puls 24-Sendung „Wild Umstritten“ vom 2. Februar 2026 trat BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny dafür ein, den Inhalt des Wehrdienstes neu zu definieren, ehe über seine Verlängerung diskutiert wird.
Angesichts der Tatsache, dass viele junge Männer nach dem Abrüsten, auch er selbst vor vielen Jahren, nicht begeistert über die beim Bundesheer verbrachte Zeit seien, wäre die aktuelle Debatte eine gute Gelegenheit, das Bundesheer nicht nur materiell aufzurüsten, sondern auch den Inhalt des Präsenzdienstes den neuen Herausforderungen anzupassen. „Dazu gehören auch zeitgemäße Ausbildungsmethoden, gesundheitliche Betreuung, politische Bildung und Integrationsmaßnahmen, sowie berufsbezogene Angebote“, schlug Mailath-Pokorny vor.
Im Übrigen sei es in einer repräsentativen Demokratie Aufgabe der Politik, diese Fragen zu entscheiden, zeigte sich Mailath-Pokorny gegenüber einer Volksbefragung skeptisch.
