„Wahljahr 2024 – was erwartet die Arbeiterkammer
von einer neuen Regierung“
mit der Präsidentin der Kammer für Arbeiter und Angestellte Renate Anderl
22. Oktober 2024, 18.00 Uhr
im BSA-Generalsekretariat (1010 Wien, Franz Josefs-Kai 3, Top 10)
Renate Anderl, geb. 1962 in Wien, ist seit 27. April 2018 Präsidentin der Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte. Von 2014 bis 2018 war sie Vizepräsidentin sowie Frauenvorsitzende des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, davor vom Wiener Gemeinderat und Landtag entsandtes Mitglied des österreichischen Bundesrats. Seit ihrer Jugend setzt sie sich für Gerechtigkeit in der Arbeitswelt ein, mit einem starken Fokus auf die Gleichstellung von Frauen in allen Bereichen von Arbeitswelt und Gesellschaft.
Im Jahr 2024 fanden mehrere wichtige Wahlen statt (insbes. AK-Wahl, Europawahl und Nationalratswahl). Die Ergebnisse dieser Wahlen haben besondere Auswirkungen auf die Politik und auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in unserem Land. Was erwartet die Arbeiterkammer von einer neuen Bundesregierung? Vor allem in der Arbeitswelt gibt es viele Baustellen: hoher Arbeitsdruck, lange Arbeitszeiten, ungleiche Einkommen für Frauen und Männer, Themen der Lehrlingsausbildung oder der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der Kampf gegen die Klimakrise muss ebenfalls ganz oben auf der Agenda der neuen Bundesregierung stehen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist es, die Mobilität der Menschen auch in Zukunft zu garantieren. Österreich fährt gut, sicher und günstig auf der Schiene. Unsere Züge liefern im Güterverkehr und sichern die Mobilität von hunderttausenden Fahrgästen. Für die Arbeiterkammer sind öffentliche Verkehrsmittel, insbesondere eine starke Bahn in öffentlicher Hand das Rückgrat der Mobilitätswende, die wir in der Klimakrise so dringend brauchen.
Wir würden uns freuen, dich bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@bsa.at.