Der Vorstand des BSA Penzing
Vorsitzender:
RA MMag. Florian Horn
Stellv. Vorsitzende
- Ida Aringer
- Maximilian Kosik
Schriftführer
Turan Celik
Stellv. Schriftführerin
Sarah Milian
Beisitzer:innen
- Amela Bousaki
- Philipp Filzwieser
- Soma Kalapos
- Peter Urban
- Ona-Teo Zama
Kontakt
BSA Penzing
Casino Baumgarten
Linzerstraße 297
1140 Wien
Email: penzing@bsa.at
Kommende Veranstaltungen
Veranstaltungsrückschau
Beitrag der Stadteilplanung zum guten Leben in Wien
Am 20. März 2026 lud der BSA Penzing zu einem Diskussionsabend mit Dipl.-Ing.in Birgit Hundstorfer, der Vorsitzenden des Verbands Sozialdemokratischer Ingenieur:innen im BSA und Mitarbeiterin der Stadt Wien im Bereich der Stadtteilplanung und Flächenwidmung zum Thema „Beitrag der Stadteilplanung zum guten Leben in Wien“. In Ihrem Vortrag gab die Vortragende zunächst einen Abriss über die geologischen und klimatischen Bedingungen der Stadt Wien und wies auf vermehrte Extremwetterereignisse (Hitzetage, Starkregen) hin und die Herausforderungen, die sich hieraus ergeben. In Folge führte sie durch die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der Flächenwidmung und Stadt(teil)planung. Spannend war dabei die Abstufung von Plänen für jeden Detailierungsgrad, von der „Smart Klima City Strategie“, den „Stadtentwicklungsplan STEP 2035“, dem „Klimafahrplan“, Stadtteilentwicklungskonzepte, spezifische Leitbilder, bis hin zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplan und zu konkreten Projekten.
Als besonders positive Beispiele der Stadtteilplanung nannte Birgit Hundstorfer zwei Projekte in der Spallartgasse (14.) und in Atzgersdorf (23.), die in unterschiedlicher Weise ungenutzte Räume nutzen konnten. Das Projekt Spallertgasse war die Nutzung eines ehemaligen Kasernen-Areals mit sehr altem gewachsenen Baumbestand. Dieser Baumbestand konnte durch entsprechende Planung bei der Bebauung beinahe vollständig erhalten werden. In Atzgersdorf wurde in einem großflächigen Konzept ein brachliegenden und stark versiegeltes Industriegebiet lebenswerter Wohnraum für 5.000 Bewohner:innen mit 15 Hektar Grün- und Freiflächen geschaffen werden. Zuletzt wies sie noch auf die aktuellen schwierigen budgetären Umstände hin.

Berufsbildende Schulen als Orten sozialer Bildung
Am 16. Jänner 2026 behandelte der BSA Penzing das Thema „berufsbildende Schulen als Orten sozialer Bildung“ mit Mag. Thomas Angerer, dem Direktor der HTL Wien West. Neben der fachliche Bildung wird diese soziale Funktion der Schulen zu oft in der öffentlichen Debatte vergessen. Unsere Schulen können aber gerade hier eine entscheidende Rolle für junge heranwachsende Menschen spielen. Direktor Angerer berichtet dabei von der besonderen Zusammensetzung seiner Schule mit 1700 Schüler:innen und 60 Nationalitäten, die nicht nur HTL Zweige, sondern auch Fach- und Abendschulen umfasst. Erstaunlicherweise ist gerade das aktuelle Modell der Zentralmatura mit einer sehr abstrakten standardisierten Sprache ein Problem für viele Schüler, die sonst fachlich sehr gut sind. Für diese Schüler ist die Möglichkeit der Fachschulen besonders wichtig. Die Erfahrung zeigt, dass die Einbindung der Eltern wichtig ist und dass ein Schulabschluss gerade bei bildungsfernen Eltern ganz besonderen Stolz hervorrufen kann. Wert wird auch auf Mädchenarbeit mit einem eigenen Mädchenbeirat und Möglichkeiten zu Auslandserfahrung über das Erasmus Plus Programm gelegt.
Besprochen wurde unter anderem auch die Frage der Social Media Nutzung durch Jugendliche mit einem Ausspruch für das klare und allgemeine Verbot. Gerade eine allgemeine Regel entlastet Schule und Schüler:innen. Dies befreit die Schulen aber nicht davon auch Medienkompetenz zu vermitteln. In den Schulressourcen zu wenig berücksichtigt sind Schulpsychologen und Sozialarbeiter für Schüler:innen mit Problemen. Nach der Corona-Pandemie haben unter anderem Depressionen stark zugenommen. Es wäre hier besser, wenn es Schulen in der Hand hätten, die Aufteilung der Ressourcen zwischen fachlichem Unterricht und unterstützenden Personal selbst den Anforderungen anpassen. Ein besonderes Problem, welches rasch gelöst werden müsste, ist eine leider gravierende Kürzung des Junge-Coachings für Problemfälle in den höheren Schulen durch das jüngste Sparpaket.

Kunst oder Kultur – Eine Definition, die Differenz(en)
Am 28. November 2025 diskutierte der BSA Penzing unter der Überschrift „Kunst oder Kultur – Eine Definition, die Differenz(en)“ mit Hans Adrian Dorfmeister-Pölzer, dem neu gewählten Vorsitzenden der Fachgruppe der Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen im BSA, kurz VSK, Performance-Künstler und Tänzer. Die Begriffe Kunst und Kultur werden oft gemeinsam verwendet, oder sogar miteinander verwechselt. In der interessanten Diskussion konnten die Unterschiede zwischen den Begriffen Kunst und Kultur herausgearbeitet und viele spannende Aspekte des modernen Kunstbetriebs beleuchtet werden. Der Vortragende konnte den Anwesenden unter anderem auch sehr anschaulich seine persönlichen Erfahrungen als Künstler vermitteln. Es zeigte sich, dass Kultur ein breiterer Überbegriff mit vielen unterschiedlichen Aspekten ist, zu denen Kunst auch beitragen kann. Kultur ist dabei in der Regel Teil der Selbstdefinition einer Gruppe. Daher ist aber auch dort Vorsicht geboten, wo Kultur in der öffentlichen Debatte als ausschließender und abgrenzender Begriff benutzt wird. Die Kunst lebt dagegen von der Freiheit und teilweise auch von der Non-Konformität. Künstler müssen die Möglichkeit haben, ihren Ausdruck eigenständig zu finden, womit auch wichtige Themen wie Kunstförderung, Fair Pay und vieles weitere verbunden ist.

Exkursion: Bezirksmuseum Penzing – Penzing in der Nachkriegszeit 1945-1955
Am 15. Oktober 2025 besuchte der BSA Penzing das Bezirksmuseum Penzing. Die Leiterin des Bezirksmuseums Dipl-Päd.in Ina Gehbauer gab eine ausführliche Einführung in die Sonderausstellung „Nachkriegszeit 1945-1955“. Danach hatten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, das Bezirksmuseum ausgiebig zu besichtigen. Die permanente Ausstellung spannt einen eindrucksvollen Bogen von den verschiedenen Ortsteilen des Bezirks, über eine nachgestellte historische Straße mit unterschiedlichsten Gewerben und Bahnexponaten, weiter über einen naturhistorischen und geologischen Teil, bis hin zu einer Galerie mit Kunstwerken des expressionistischen Malers Georg Pevetz. Tatsächlich handelt es sich beim Bezirksmuseum Penzing um das größte der Wiener Bezirksmuseen mit 75.000 Exponaten in Ausstellung und Archiv.

Ich weiß, wer ich bin: Wie Biographiearbeit in der Jugendhilfe eingesetzt wird
Am 5. September 2025 präsentierte im BSA Penzing Frau Dr.in Belinda Mikosz, die Vorsitzenden der Fachgruppe Psychologie, Pädagogik und Psychotherapie im BSA, zum wichtigen Thema der psychologischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Biographiearbeit ist dabei in der Jugendhilfe zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Auch wenn es keine klassische Therapie ist, können hier große Fortschritte in der persönlichen Entwicklung gesetzt werden. Die Grundanalyse ist dabei, dass Jugendliche, die aufgrund häufigen Wechsels der Bezugspersonen und der Unterbringung, nur schwer ein Bild der eigenen Identität entwickeln. Gibt man diesen Jugendlichen die Möglichkeit, die eigene Geschichte zu erarbeiten und diese eigene Biographie als etwas Wichtiges zu erkennen, dann kann dies allgemein ein besseres Fundament geben. Das kann dann im weiteren Kraft geben, mit der Gegenwart zurecht zu kommen und auch in die Zukunft zu planen.
Wie sozialdemokratisch kann man Landwirtschaft denken
Am 17. Juni 2025 diskutierte der BSA Penzing mit Dr.in Lisa Rienesl, der Vorsitzenden der Fachgruppe Life Sciences im BSA, und ihrem Vorstandskollegen DDI Martin Fuchs über das Verhältnis der Sozialdemokratie zu einer modernen Landwirtschaftspolitik.
Die Vortragenden gaben dabei einen fundierten historischen Rückblick auf das Entstehen sozialdemokratischer Landwirtschaftspolitik und gingen in Folge besonders auf die aktuelle Struktur der Landwirtschaft in Österreich ein. Es ist heute kein Widerspruch für eine Nutzung der Vorteile moderner Technik und gleichzeitig für gesunde Böden und eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft einzutreten. Es wäre hier wünschenswert, wenn die technologische Ebene auch in zukünftigen Parteiprogrammen noch mehr Berücksichtigung finden würde. Besonderes Augenmerk sollte auch auf das Verhältnis der eben relativ klein strukturierten produzierenden Betriebe und den großen Handelsketten und Verarbeitungsbetrieben gelegt werden. Ein Machtungleichgewicht wäre hier politisch zu adressieren.

Wie funktioniert ein gutes Wohnprojekt heute? Mit Michael Gehbauer
Am 16. Mai 2025 lud der BSA Penzing zu einem Diskussionsabend mit KommR Mag. Michael Gehbauer, Geschäftsführer der WBV-GPA Wohnbauvereinigung der Privatangestellten und mittlerweile auch Bundesobmann der des Österreichischen Verbands der gemeinnützigen Bauvereinigungen ein. Mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrungen in diesem Bereich konnte dieser ein sehr praxisnahes Bild über das Thema des gemeinnützigen Wohnbaus geben.
Michael Gehbauer strich die Bedeutung des gemeinnützigen Wohnbaus für den gesamten Wohnungsmarkt hervor – zumal aus dem Wohnbauförderungsbeitrag und Rückflüssen aus früheren Darlehen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro für den Wohnbau zur Verfügung stehen. Über das kostengünstige und bedürfnisgerechte Wohnungsangebot trägt der Sektor zu einer Dämpfung der Mieten am Gesamtmarkt bei.
Der Vortragende erklärte auch die Abgrenzung zwischen Bundes- und Landeszuständigkeiten. Ein Problem der Jahre 2025 und 2026 sieht der Vortragende aber in zu geringen Mitteln im Bundesbereich für erneuerbare Energie aber auch für den Wohnbau. Gerade gemeinnützige Wohnbautätigkeit sieht er mit einem hohen Multiplikatoreffekt auch als stark wachstumsfördernd und damit selbst in Zeiten der Budgetdisziplin als besonders sinnvoll. Als besonders gelungenen Neubau hob er das Projekt „Wiental-Terrassen“ in der Käthe-Dorsch-Gasse 17 in Penzing hervor. Mit einer Heizung durch Wärmepumpen mit Tiefenbohrungen, Fotovoltaik und Wamwasserrückgewinnung ist dieses Projekt ökologisch ein echtes Vorbild. Aber auch bei der Umrüstung von vielen Altbauten auf erneuerbare Energien werden weiterhin große Anstrengungen gesetzt.
„Soziale“ Medien: Gefährden sie unsere Demokratie?
Am 25. April 2025 lud der BSA Penzing zu einer Diskussion mit Mag. Erich König, dem Vorsitzenden der Fachgruppe Medienberufe im BSA, und Mag. Dr. Alessandro Barberi, Sozial- und Medienwissenschaftler, zum Thema „Soziale Medien: Gefährden sie unsere Demokratie?“. Von einer anfänglichen allgemeinen Naivität im Umgang mit der neuen Technologie hat die Entwicklung der Sozialen Medien heute eine Dominanz rechter und neoliberaler Inhalte gebracht, was angesichts verschiedener Formen des Populismus einer deutlichen Polarisierung unserer Gesellschaft entspricht. Es blieb im Rahmen der Veranstaltung offen, ob zum Beispiel diese Polarisierung zwingend in der Technologie verankert ist, weil Technologie im Grunde als neutral betrachtet werden kann.
Inhaltlich sprachen sich die Vortragenden für ein selbstbewussteres Auftreten der Sozialdemokratie auch im Bereich Social Media aus, um ein Informationsgleichgewicht zu schaffen. Wer hegemoniefähig bleiben will, darf sich nicht wegen jeder Aussage politischer Gegner:innen oder Journalist:innen in die Defensive treiben lassen und muss dabei die Strategien des politischen Gegners im Blick behalten. In diesem Sinn können beispielsweise auch die starke Schieflage in den Eigentumsstrukturen sozialer Medien (von Facebook über X zu Instagram) interpretiert werden, die sich im Rahmen des Digitalen Kapitalismus auch auf die verbreiteten Inhalte auswirken muss. Der allgemeinen (neoliberalen) Individualisierung entspricht dabei auch das gesellschaftliche Auseinanderfallen in Filterbubbles und Echokammern. Bei klassischen Medien wie Zeitungen oder dem Fernsehen zeigt sich darüber hinaus eine immer geringere finanzielle und personelle Ausstattung, die den Redaktionen qualitätsvolles Arbeiten erschwert. Dies stellt auf mehreren Ebenen eine Gefahr für die demokratische Öffentlichkeit – in allen Wortbedeutungen – dar, wie auch in Erinnerung an Jürgen Habermas vor Augen stand.
Als wesentliche Ansatzpunkte für eine Verbesserung wurden im Rahmen der Diskussion vor allem eine bessere Allgemeinbildung, der Aufbau von Medienkompetenz schon in den Schulen und die verstärkte Nutzung von Open Source genannt.
Wirtschaftspolitische Stellschrauben im Vergleich von Landes- und Bundespolitik
Am 21. Februar 2025 war NR a.D. Mag. Johann Moser, der Vorsitzende des Vereins für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften im BSA und ehemaliger Geschäftsführer des Austria Wirtschaftsservices (AWS) zu einer zu einem spannenden wirtschaftspolitische Thema eingeladen.
In seinem Vortrag hielt Mag. Moser fest, dass es auch früher wirtschaftspolitische Krisen gab, diese aber durch die Bundesregierung besser abgefedert wurden. Heute ist die Situation für die Allgemeinheit dagegen deutlich spürbarer. Er sieht aktuell Herausforderungen für die EU und Österreich durch illiberale Demokratien und De-Globalisierung, sowie eine importierte Kosteninflation z.B. im Energie-Bereich. Reine Geldpolitik sei hier nicht ausreichend, sondern das Ziel einer aktuellen Budgetpolitik müsste vor allem Wirtschaftswachstums sein. Bei der Aufnahme von Staatsschulden zur Finanzierung von Investitionen zähle dabei primär der Zweck und der dadurch erzielte Mehrwert für die Gesellschaft. Wichtig wäre bundespolitisch vor allem eine deutliche Anhebung der Forschungs- & Entwicklungsquote.
An innovativen Ideen erwähnte er unter anderem Beteiligungsmodelle der öffentlichen Hand an Technologie-Unternehmen in der Gründungsphase, die allerdings zukünftig eine größere Flexibilität der Mittelvergabe benötigen würde. Strategisches Ziel in ganz Europa müsste für den internationalen Wettbewerb eine Steigerung der Arbeitsproduktivität sein.

Theodor Körner – ein Sozialdemokrat in Uniform
Am 10.01.2025 hielt Brigadier Ing. Mag. Gerhard Rauniak (Vorsitzender des Verbands sozialdemokratischer OffizierInnen im BSA sowie Abteilungsleiter im Bundesministerium für Landesverteidigung) einen hochinteressanten Vortrag zum Thema „Theodor Körner – ein Sozialdemokrat in Uniform“ und führte durch das Leben von Theodor Körner, von seiner Kindheit, über seine Zeit in der k. k. Armee, hin zur Volkswehr in der 1. Republik bis zuletzt zu seiner politischen Karriere.
Bis heute ist Theodor Körner im Bundesheer hochangesehen und wurde sogar als Namensgeber eines der letzten Jahrgänge des Militärakademie gewählt. Sowohl in seiner militärischen als auch politischen Karriere zeichnete er sich durch auch heute noch relevanter Eigenschaften, wie Mut, Bescheidenheit und einer Bereitschaft selbst unmittelbar das zu leisten, was er auch von seinen Mitarbeitern verlangte. Seine militärische Karriere endete allerdings bereits kurz nach Gründung der ersten Republik nach einer als „Entpolitisierung“ getarnte politische Vereinnahmung der damaligen Volkswehr/Bundesheer durch die Christlichsoziale Partei.
Nach dem 2. Weltkrieg trat er in den Nationalrat ein, wurde 1945 zum Wiener Bürgermeister gewählt und 1951 zum ersten direkt vom Volk gewählten Bundespräsident. Politisch legte er Zeit seines Lebens Wert auf den Ausgleich zwischen dem Christlichsozialen und Sozialdemokratischen Lager, lehnte allerdings das dritte Lager (VdU/FPÖ) strikt ab. In der anschließenden Diskussion wurde auch die Rolle von Sicherheitspolitik und Landesverteidigung in der heutigen SPÖ thematisiert und auf die dahingehenden aktuellen sicherheitspolitischen Konzepte verwiesen.
Die Bedeutung von Sozialarbeit als Säule einer guten Integration
Am 06.12.2024 um 18.30 Uhr trug Georg Dimitz, DSA (Vorsitzender der Fachgruppe Gesundheits- und Sozialberufe im BSA und stv. Vorstandsvorsitzender des Wiener Integrationshauses) zum Thema „Die Bedeutung von Sozialarbeit als Säule einer guten Integration“ vor. Dabei erörterte er die bewegte Entstehungsgeschichte des Integrationshauses, seine Bemühungen für mehr Menschlichkeit – auch vor Gericht – und die politischen Hürden von damals und heute.
Er berichtete von den verschiedenen Fluchtbewegungen der letzten Jahrzehnte, angefangen vom Balkan über Afghanistan bis zuletzt Syrien und wie die Integration der Geflüchteten trotz aller Widrigkeiten gelang. Er betonte, dass erfolgreiche Integration Zeit und Ressourcen benötige und nur eine individuell angepasste Betreuung langfristigen Erfolg habe.
Sozialdemokratie in Stadt und Land – Betrachtungen nach der Wahl
Am 04.10.2024 um 18.30 hielt Bernhard Müller, BA MPA (Vorsitzender des BSA Niederösterreich, Generalsekretär des Urban Forum – Egon Matzner Institut für Stadtforschung und ehem. Bgm. von Wiener Neustadt) beim Diskussionsabend des BSA Penzing einen Vortrag zum Thema „Sozialdemokratie in Stadt und Land – Betrachtungen nach der Wahl“.
Er wies in Ableitung von jüngsten Forschungsergebnissen auf das Wachstum des urbanen Raums und dessen zentrale Rolle für die Zukunft der SPÖ hin. Unter diesen Gesichtspunkten analysierte er auch die Nationalratswahl 2024 und konnte dabei Erfahrungen aus seiner Zeit als Bürgermeister von Wiener Neustadt einfließen lassen.
Frauengesundheit: Von A wie Abtreibung bis Z wie Zahlen und Fakten
Am 04.06.2024 um 18.30 Uhr fand ein politischer Diskussionsabend des BSA Penzing zum Thema: „Frauengesundheit: Von A wie Abtreibung bis Z wie Zahlen und Fakten“ statt. Der Vortrag wurde gemeinsam mit den Sozialdemokratischen ÄrztInnen im BSA. Vortragende waren Dr.in Miriam Hufgard-Leitner, Dr.in Miriam Hall und Elisabeth Haidler.
Erörtert wurden unter anderem die mangelnde Forschung im Bereich Frauengesundheit, trotz der Wichtigkeit des Themas, die rechtliche und faktische Situation von Abtreibungen damals und heute sowie neueste Erkenntnisse im Bereich der Frauengesundheit.
Diskussionsabend zur kommenden Europawahl
Am 26.04.2024 um 18.30 Uhr lud der BSA Penzing gemeinsam mit der Bezirksorganisation der SPÖ Penzing zu einem Themenabend zur Europawahl. Mag.a Sonja Schneeweiß (BSA Europasprecherin und Mitglied der Themeninitiative Europa) präsentierte das „Handbuch zur EU-Wahl für Funktionär:innen der SPÖ Wien“ und berichtete über die inhaltliche Vorbereitung innerhalb der SPÖ zur EU Wahl und den Beit
