Demokratie und Menschenrechte: Wie kann man diese gegen Rassismus und Rechtsextremismus verteidigen?

Im Gespräch mit Cornelius Obonya, Günther Ogris, Walter Ötsch und Monika Salzer

Die Gesprächspartner:innen sprachen darüber, wie gefährlich es für die Demokratie ist, wenn ständig rote Linien überschritten werden und rassistisches Gedankengut salonfähig wird. Sie diskutierten, welchen Einfluss ein möglicher rechtsautoritärer Umbau der USA auf Europa haben könnte und wie ein Multimilliardär Rechtsaußenparteien in mehreren Ländern unterstützt. Auch in Österreich gibt es Sorgen, dass der „Volkskanzler“ nur auf den richtigen Moment wartet, um das Land nach ungarischem Vorbild umzubauen. Die Gesprächsrunde fragte sich, ob die Demokratie an Kraft verliert – wie Elfriede Jelinek es beschreiben würde – und wie man eine Brandmauer gegen Spaltung und Fremdenfeindlichkeit errichten kann. Angesichts beunruhigender rechtsextremer Pläne wurde betont, wie wichtig es ist, gemeinsam für Menschenrechte und demokratische Grundwerte einzustehen.

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  • Cornelius Obonya (Kammerschauspieler, Regisseur und Präsident der „Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich“)
  • Günther Ogris, MA (sozialwissenschaftlicher Methodologe, wissenschaftlicher Leiter der mediatest Research GmbH und Obmann des Vereins DEMA-Institut „Demokratie für alle“)
  • Univ.-Prof. Dr. Walter Ötsch (Ökonom und Kulturwissenschaftler, Professor für Ökonomie und Kulturgeschichte an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung HfGG Koblenz)
  • Mag.a Monika Salzer (Psychotherapeutin, evangelische Theologin, Pfarrerin i.R., Autorin und Obfrau „Omas gegen Rechts – Plattform für zivilgesellschaftlichen Protest“)


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